Einsatzbericht Nr.: 11/2018 von unserem Mitglied Sonja aus Lübbeck
21. März 2018
Tierschutzfest in Limbach Saar :)
8. April 2018

Giftköder – es wird immer mehr!

Giftköderwarnungen sind seit einiger Zeit die größte Sorge unzähliger Hundehalter. Dachte man früher gerne „Das betrifft mich nicht“, wird durch Giftköder-Warn-Apps und Social Media immer deutlicher, dass die Gefahr auch vor der eigenen Haustür lauert.

Es scheint geradezu ein Trend von „Hundehassern“zu sein, vergiftetes oder mit Rasierklingen gespicktes Futter oder auch Hundespielsachen auszulegen – und das nicht nur in Großstädten, sondern mittlerweile auch in den ländlichen Gegenden.
Geschuldet ist dies leider auch sehr unvernüftigen Hundehaltern, die die Hinterlassenschafften ihrer Vierbeiner nicht entfernen und überall einfach liegen lassen, oder ihren Hund nicht anleinen und Rücksicht auf nicht Hundebesitzer nehmen, sehr zum Ärgerniss dieser.
Natürlich gibt es auch Menschen, die einfach Spass daran haben, andere zu verletzen und die ja leider oft unerkannt bleiben. Sie selbst bekommen jedoch mit Sicherheit über die Social Medien sehr wohl mit , dass „IHRE“ Köder gefunden wurden und eventuell auch einen Hund das Leben gekostet haben.

Jeder Hundebesitzer sollte mit seinem Hund ein Maulkorb- sowie ein Anti-Giftköder Training durchführen.  Jede gute Hundeschule wird Sie bei diesem Vorhaben unterstützen. Auch gibt es  Trainigsbücher , die recht gut beschreiben wie das Training aufgebaut wird. Man sollte sich auf jeden Fall einen Trainer zu Rate ziehen, um das gelesene auch richtig umzusetzen. Dies erfordert sehr viel Geduld und auch konsequente Erziehung. Das Komando „AUS“ sollte perfekt sitzen und der Hund sollte dann wirklich sofort alles was im Maul ist fallen lassen.
Bis dies alles sitzt, sollte man wirklich zur Sicherheit des geliebten Vierbeiners mit Maulkorb gehen.
Dem Hund ist es egal ob er mit oder ohne Maulkorb „Gassi“ geht, jedoch kann er mit Maulkorb nichts aufnehmen was ihm schaden kann, gerade dann wenn er auch mal ohne Leine gemeinsam mit Ihnen unterwegs sein darf.

Daher hier nun auch nochmal ein Appell an ALLE Hundebesitzer :

Bitte sorgt dafür das die Hinterlassenschafften eurer Hunde nicht auch noch dazu beitragen, dass immer mehr Giftköder ausgelegt werden. Lasst eure Hunde auch bitte nicht überall frei laufen und nehmt ein wenig mehr Rücksicht auf unsere Mitmenschen, die keine Tiere haben oder mögen oder auch Angst vor Hunden haben.

In der Hoffnung,  dass es immer weniger Warnungen gibt…

Sabine Brill

2 Kommentare

  1. Susanne sagt:

    Hallo Matthias, danke für deine Meinung! Lieben Gruß Susanne

  2. Matthias sagt:

    Da hast du vollkommen recht mit den Hinterlassenschaften.
    Wenn ich mit unserem „Bub“ laufen geh reg ich mich auch jeden Tag auf`s Neue auf was die „KollegInnen“ am Wegesrand liegen lassen.
    Klar ist das keine Ortschaft, Gehweg etc.
    Aber die Wiesen z.B. gehören Landwirten die das Heu im Winter verfüttern.
    Eine Kuh riecht leider nicht ob das Heu von Hundekot verunreinigt ist und frisst es mit.
    Das ist äusserst schädlich für die Kühe und zieht enorme Tierarztkosten nach sich.
    Es ist auch nicht erbaulich in einen Scheißhaufen reinzutreten.
    Alleine der Anblick mancher Wegstrecken ist erbärmlich.
    Jeder der seine Hundehinterlassenschaft liegen läßt, macht sich mitschuldig an jedem einzelnen Giftköder in seiner Region.

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